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20. Dezember 2018

Neue Mitfahrbänke sollen Mobilität in Verl verbessern

Mitfahrbank

Mobil dank Mitfahrbänken: Wer selbst kein Auto und keine Fahrgelegenheit hat, kann jetzt eine offizielle Mitfahrgelegenheit für den Weg von einem der Ortsteile in die Innenstadt und zurück nutzen. Denn die Stadt hat in Verl, Bornholte, Kaunitz und Sende Mitfahrbänke eingerichtet. Das Prinzip ist ganz einfach: Wer mitgenommen werden möchte, nimmt auf der Bank Platz. Und wer noch einen Platz im Auto frei hat und in die gewünschte Richtung unterwegs ist, hält einfach an und lädt zum Mitfahren ein. 

 

In Kaunitz steht an der Paderborner Straße auf Höhe des Alten Schulhofes nahe der dortigen Bushaltestelle in Fahrtrichtung Verl eine gelbe Bank. Bornholte hat eine orangefarbene Bank, die an der Paderborner Straße bei der Bushaltestelle „Mutter Anna“ platziert ist. Und in Sende wurde auf dem Paul-Lükewille-Platz eine blaue Bank aufgestellt.

 

Die verschiedenen Farben sorgen nicht nur für hübsche Farbtupfer in den Ortsteilen, sondern haben noch einen weiteren Zweck. Denn auf dem Delphos-Platz, wo die Rückfahrten in die Ortsteile starten, sind drei Sitze in Form einer Tulpe platziert – einer in Gelb, der zweite in Orange und der dritte in Blau. So sehen herannahende Autofahrerinnen und Autofahrer gleich, welches Fahrtziel der oder die Wartende hat. Wer nach Kaunitz möchte, nimmt einfach auf dem gelben Sitz Platz, auf die Fahrt nach Bornholte wartet man auf dem orangefarbenen Sitz und wer nach Sende möchte, wählt den blauen Sitz. Alle Mitfahrstationen sind auch mit entsprechenden Hinweisschildern ausgestattet.  

 

„Mitfahrbänke oder ähnliche Angebote gibt es mittlerweile in vielen ländlich geprägten Kommunen. Der Wunsch, so etwas auch in Verl anzubieten, wurde während der Diskussionsrunden zur Seniorenbedarfsplanung immer wieder an uns herangetragen“, sagt der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer. „Wir sind nun gespannt, wie die Mitfahrbänke angenommen werden. Wenn die Resonanz gut ist, haben wir schon Ideen für die eine oder andere Ergänzung.“ Wie Barbara Menne, Leiterin des Fachbereichs Soziales, betont, ist die Mitfahrbank keinesfalls als Konkurrenz zum Öffentlichen Personennahverkehr oder zu Taxiunternehmen gedacht. „Wir verstehen es als Ergänzung für noch mehr Mobilität“, sagt sie.  

 

Für die Nutzung der Mitfahrbänke hat die Stadt einige Hinweise zusammengestellt:

 

- Fahrer und Mitfahrer entscheiden sich freiwillig für eine Fahrt.

- Alle Fahrten sind kostenlos.

- Mitfahrer sind im Pkw automatisch mitversichert.

- Kinder werden nur in Begleitung Erwachsener mitgenommen.

- Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren fahren nur mit schriftlicher Einwilligung ihrer Eltern.  

 

Alle Hinweise können Interessierte auch in einem Flyer nachlesen, der an jeder Mitfahrbank in einem Plexiglaskasten zu finden ist.  

 

Bildzeile:

Sven Meier (Fachbereich Tiefbau, zuständig für die Installation der Mitfahrbänke), der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer und Barbara Menne (Leiterin des Fachbereich Soziales, v. l.) freuen sich, dass das Projekt Mitfahrbank jetzt an den Start geht.

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Barbara Menne
Fachbereich Soziales
Raum: 239 (2. OG)
Telefon: 05246 / 961-205
E-Mail: Barbara.Menne@verl.de