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Pflegeleistungen

Persönliche und unbürokratische Hilfen erhalten Betroffene und ihre Angehörigen bei der Pflegeberatung im Rathaus. Die Pflegeberater vor Ort informieren Sie kostenlos und trägerunabhängig über alle Leistungsangebote im Kreis Gütersloh sowie über die Finanzierungsmöglichkeiten. Dabei geht es z.B. um folgende Fragen:

Welche ambulanten Pflegedienste kommen für mich in Frage?
Wer versorgt mich mit Mahlzeiten, wenn ich diese nicht mehr selbst zubereiten kann?
Welche Hilfsmittel gibt es?
Wer pflegt meine Angehörigen, wenn ich Urlaub machen will?
Wo gibt es Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen?
Was ist zu tun, wenn ich in ein Pflegeheim oder in eine Hausgemeinschaft einziehen möchte?
Welche Einrichtung ist für mich geeignet? Gibt es freie Plätze?
Was zahlt die Pflegekasse? Wer zahlt den Rest?

Im Einzelfall unterstützt die kommunale Pflegeberatung Ratsuchende auch bei der Auswahl eines individuellen Pflegearrangements. Bei Bedarf stellen die PflegeberaterInnen den Kontakt zur weitergehenden Beratung der Pflegekassen her.

Auf Pflege GT finden Sie darüber hinaus wichtige Informationen rund um die Pflege im Kreis Gütersloh.

 

 

Demenz-Pflegeberatung

 

An jedem 4. Dienstag im Monat findet in der Zeit von 10.00 - 12.00 Uhr eine Sprechstunde für Angehörige von Demenzkranken statt. Es werden Informationen über Entlastungs-, Hilfs- und Betreuungsmöglichkeiten sowie fachkundige Beratung über den Umgang mit Demenzkranken im Alltag angeboten.

 

Zeig mir Pflege

 

„Zeig mir Pflege“ ist ein Projekt zur Entwicklung von geschlechts- und kultursensiblen Medien für pflegende Angehörige und professionelle Pflegekräfte. Unser Ziel ist es, den Alltag von Pflegenden zu erleichtern.
Dafür entwickeln wir verschiedene Medien, die wir visuell und funktionell auf die individuellen Bedürfnisse der Pflegenden abstimmen. Mit Inhalten wie Interviews, professionellen Pflegetipps und Reportagen können die Medien Mut machen, Sicherheit geben und Netzwerke entstehen lassen.
Auf unserer Internetseite Zeig mir Pflege wird der aktuelle Projektstand präsentiert, aber vor allem werden interessante Videos über die ambulante Pflege durch Angehörige zur Verfügung gestellt.
 

Pflegeleistungs-Helfer des Bundesgesundhetisministeriums

 

Der Pflegeleistungs-Helfer des Bundesgesundheitsministeriums zeigt Ihnen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen können, wie Sie Pflegeleistungen beantragen und wo Sie sich gezielt weiter informieren können. Lassen Sie sich dazu einfach vom Pflegeleistungs-Helfer anleiten.Die Schritte zum Ergebnis nehmen – je nach Ihrer konkreten Situation – unterschiedlich viel Zeit in Anspruch und können bis zu 10 Minuten dauern.Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Berechnung nur einen ersten Überblick geben kann und standardisiert ist. Eine Berechnung der Ansprüche im Detail ist nur begrenzt möglich. Zur Klärung Ihrer konkreten Ansprüche wenden Sie sich daher bitte an Ihre Pflegeberatung (z.B. bei Ihrer Pflegekasse oder bei einem Pflegestützpunkt bzw. an den Fachbereich Soziales).  Der Schutz Ihrer Daten hat oberste Priorität, daher werden Ihre Antworten nicht gespeichert. Bundesgesundheitsministerium - Pflegeleistungshelfer    
Pflegewohngeld

 

Sie bzw. die von Ihnen ausgewählte Pflegeeinrichtung kann gem. § 13 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) zur Finanzierung der betriebsnotwendigen Investitionsaufwendungen (= Investitionskosten) Pflegewohngeld beantragen. Der Anspruch auf Pflegewohngeld ist hinsichtlich der Höhe aber abhängig davon, ob Ihr Einkommen und Vermögen und das Ihres nicht getrennt lebenden Ehegatten zur Finanzierung der Investitionskosten nicht bzw. nicht ganz ausreicht.

 

Voraussetzungen für die Gewährung von Pflegewohngeld

a) Grundsätzliche Voraussetzungen:

  • Die Einrichtung hat einen Versorgungsvertrag nach § 72 Abs. 1 SGB XI und einen Vergütungsvereinbarung nach § 85 SGB XI abgeschlossen (Auskünfte hierzu erteilt Ihnen die Einrichtung)
  • Sie haben vor dem Einzug in eine Einrichtung innerhalb von Nordrhein-Westfalen im Kreis Gütersloh gewohnt. (Regelfall) Sofern Sie in einem anderen Kreis/ kreisfreien Stadt gewohnt haben, wenden Sie sich bitte an das dortige Sozialamt.
  • Sie sind durch Ihre Pflegekasse in den Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 eingestuft.

 

b) Wirtschaftliche Voraussetzungen:

Die Gewährung von Pflegewohngeld ist darüber hinaus abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen. Wenn Sie verheiratet sind, so findet auch das Einkommen und Vermögen Ihres Ehegatten Berücksichtigung und muss mit eingesetzt werden.

Ein Anspruch auf Pflegewohngeld besteht nur dann, wenn Ihr Vermögen einen Betrag von 10.000,00 € nicht übersteigt. Bei Ehepartnern gilt eine Vermögensfreigrenze von 15.000 €.

 

Zum Vermögen gehören zum Beispiel:

  • Guthaben auf Konten bei Banken, Sparkassen , Bausparkassen u.a.
  • Rückkaufwerte von Lebens- und Sterbeversicherungen
  • Haus- und Grundvermögen (hier erfolgt eine separate, individuelle Prüfung)
  • PKW’s,
  • Bargeld,
  • Wertpapiere

 

Ein Pflegewohngeldanspruch besteht dann, wenn Ihr Einkommen – nach Abzug eines Betrages von derzeit 112,32 € für Ihre persönlichen Bedürfnisse sowie eines weiteren Selbstbehaltes von maximal 50,00 € – nicht zur Deckung der nach Abzug der Pflegekassenleistung verbleibenden Pflegekosten ausreicht.


Zum Einkommen gehören zum Beispiel:

  • Renten, auch aus dem Ausland
  • Pensionen
  • Erwerbseinkommen
  • Einkünfte aus Wohnrechten, Nießbrauchrechten, Altenteilsrechten u.a.
  • Wohngeld
  • Unterhalt des getrennt lebenden / geschiedenen Ehegatten und der Kinder
  • Zinsen oder sonstige Einkünfte aus Kapitalvermögen

 

Bei Ehegatten wird aus dem gemeinsamen Einkommen ein Kostenbeitrag berechnet. Hierbei bleiben insbesondere ein Betrag zur Deckung des Lebensunterhaltes sowie die angemessenen Kosten der Unterkunft (Miete bzw. Belastungen durch Haus- und Grundbesitz) frei.

 

Beantragung und Verfahren

Zuständig für die Bearbeitung Ihres Pflegewohngeldantrages ist in der Regel der Kreis Gütersloh, sofern Sie vor dem Einzug in die Pflegeeinrichtung hier gewohnt haben. Sofern Sie in einem anderen Kreis/ kreisfreien Stadt gewohnt haben, wenden Sie sich bitte an das dortige Sozialamt.

Die Formulare zur Beantragung von Pflegewohngeld erhalten Sie entweder direkt von ihrer Pflegeeinrichtung, bei der Pflegeberatungsstelle Ihrer Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung im Kreis Gütersloh oder vom Kreis Gütersloh.


Die erste Seite des Antrags mit Angaben zur Pflegeeinrichtung und Angaben zur Person des Antragstellers lassen Sie bitte von der Einrichtung Ausfüllen.

Die Einkommens- und Vermögenserklärung (Seiten 2 - 5) sind von Ihnen auszufüllen. Füllen Sie die Formulare in Ihrem eigenen Interesse bitte sorgfältig und vollständig aus. Nichtzutreffendes sollten Sie streichen. Belegen Sie bitte alle Angaben durch entsprechende Nachweise und vergessen Sie nicht Ihre Unterschrift. Sie ersparen sich so Nachfragen, die die Bearbeitungszeit Ihres Antrages verlängern.

Die beiden Bankbescheinigungen (Seiten 6 - 9) legen Sie bitte ihrer Hausbank vor. Sofern Sie über mehrere Bankverbindungen verfügungen, sind die Bescheinigungen von jeder Bank auszufüllen.

 

Hier eine Liste von Unterlagen die in der Regel dem Pflegewohngeldantrag beizufügen sind: 

  • Kopie Betreuerausweis oder Vorsorgevollmacht (falls vorhanden)
  • Nachweise über das angegebene Einkommen (Kopien aktueller Rentenbescheide, falls nicht vorhanden Kopien von Kontoauszügen)
  • Einstufungsbescheid der Pflegekasse
  • Ggfls. Nachweise über Kapitalerträge (Zinsbescheinigung Ihrer Bank oder Sparkasse)
  • Ggfls. Nachweise über Versicherungsbeiträge
  • Ggfls. Nachweise über Miete und Nebenkosten
  • eine Bescheinigung Ihrer Bank/ Sparkasse über alle z. Z. bestehenden Konten sowie über die aufgelösten Konten der letzten 10 Jahre. Sofern in den letzten 10 Jahren Konten aufgelöst wurden, ist auch das Auflösungsdatum sowie der Auflösungssaldo durch die Bank/ Sparkasse zu bescheinigen (siehe entsprechende Vordrucke)
  • der Vermögenserklärung fügen Sie bitte Kopien von den Girokontoauszügen der letzten 3 Monate, vom Sparbuch und Nachweise über alle anderen von Ihnen angegebenen Vermögenswerte bei


Ihren Antrag können Sie direkt an den Kreis Gütersloh schicken oder bei einer der Pflegeberatungsstellen in den Rathäusern der Städte und Gemeinden im Kreis Gütersloh abgeben.


Sofern Pflegewohngeld bewilligt wird, erfolgt die Zahlung direkt an die Pflegeeinrichtung, die Ihnen dann die Investitionskosten insoweit nicht mehr in Rechnung stellen darf.

 

Kreis Gütersloh

Postanschrift: Kreis Gütersloh, Abteilung Soziales, - Pflegewohngeld -, 33324 Gütersloh

Faxnummer: 05241/ 85-2343

Telefon: 05241/ 85-2325

E-Mail: heimpflege@gt-net.de

Dienststelle: Kreishaus an der Wasserstraße 14 in Wiedenbrück


Sie erreichen uns zu den üblichen Öffnungszeiten. Wir empfehlen Ihnen, vorab einen Termin mit uns zu vereinbaren.

Weitere Medien

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Sandra Hasenbein
Fachbereich Soziales
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E-Mail: Sandra.Hasenbein@verl.de