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Meldungsarchiv

12. Februar 2019

Osterfeuer müssen bis zum 5. April angemeldet werden

Osterfeuer

Mit dem Osterfest naht die Zeit der Osterfeuer. In Verl ist das Abbrennen von Gemeinschaftsosterfeuern an den Osterfeiertagen grundsätzlich erlaubt, sie müssen jedoch angemeldet werden. Die Anmeldung kann ab dem 1. März eingereicht werden und sollte spätestens bis zum 5. April im Fachbereich Sicherheit/Ordnung vorliegen. Sie kann schriftlich (auch per Fax: 961-257), telefonisch (Tel. 961-171) oder per E-Mail (thomas.danzi@verl.de) vorgenommen werden. Das Anmelde-Formular ist im Rathaus erhältlich und steht als PDF-Datei bereit.  

 

Über die Zahl der Osterfeuer in Verl ist in den vergangenen Wochen viel diskutiert worden. Knapp 80 waren es im vergangenen Jahr – auf einem Stadtgebiet von rund 71 Quadratkilometern. Osterfeuer sind Brauchtum, aber sie stellen auch eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt dar. Insbesondere bei Inversionswetterlagen legt sich der Qualm wie eine Glocke über die Stadt. Für Insekten und Kleintiere, die in dem Holzhaufen Unterschlupf gefunden haben, kann das Osterfeuer zur tödlichen Falle werden. Für alle, die deshalb auf ein Osterfeuer verzichten möchten, bieten die Stadt Verl und der Kreis Gütersloh verschiedene Abgabemöglichkeiten für Ast- und Strauchwerk an. So ist zum Beispiel in Verl jeden Freitag von 14 bis 19 Uhr die Strauchschnittannahme an der Marienstraße geöffnet. Nähere Hinweise zu ökologischen Entsorgungsmöglichkeiten finden Interessierte auch im städtischen Umweltkalender.  

 

Wenn ein Osterfeuer abgebrannt wird, dürfen ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt verwendet werden. Dabei sollte das Holz möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid so gering wie möglich zu halten. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können.  

 

Zum Schutz von Tieren ist der Holzhaufen vor dem Anzünden umzuschichten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass brütende Vögel, Igel, Hasen, Kaninchen oder andere Kleintiere nicht mehr rechtzeitig fliehen können, im Osterfeuer verbleiben oder Brandverletzungen erleiden.  

 

Das Feuer ist während des Abbrennvorgangs ständig von mindestens zwei volljährigen Personen zu beaufsichtigen, um zu verhindern, dass sich das Feuer unkontrolliert ausbreiten kann.  

Bildquellen: Petra Schmidt / pixelio.de

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Thomas Danzi
Fachbereich Sicherheit/Ordnung
Raum: 142 (1. OG)
Telefon: 05246 / 961-171
E-Mail: Thomas.Danzi@verl.de