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Meldungsarchiv

10. Oktober 2019

Lebhafte Diskussion beim ersten Verler Jugendplenum

Jugendplenum

Was bewegt die Jugendlichen in Verl? Was läuft aus ihrer Sicht an den Schulen gut – oder vielleicht nicht so gut? Welche Angebote wünschen sie sich in ihrer Freizeit? Das wollte die Stadtverwaltung jetzt aus erster Hand erfahren und hatte alle Schüler- und Stufensprecherinnen und -sprecher ab Klasse 7 der Gesamtschule und des Gymnasiums zum ersten Verler Jugendplenum  eingeladen. Diese Chance nutzten die rund 60 Schülerinnen und Schüler: Rasch entwickelte sich eine lebhafte Diskussionsrunde, in der sie ganz unterschiedliche Themen ansprachen. 

 

Wann wird die neue BMX-Bahn am Schmiedestrang fertig? Inwiefern fließen die Ideen aus der Beteiligungsaktion in die Gestaltungspläne ein? Lassen sich in Verl auch Möglichkeiten für Sportarten wie American Football schaffen? Wie ist die Raumplanung für das Gymnasium, wenn jetzt mit G9 wieder ein Jahrgang mehr die Schule besucht? Was tut die Verwaltung für den Klimaschutz? Mit solchen und vielen weiteren Fragen machten die Schülerinnen und Schüler deutlich, dass die Gesprächsrunde auch für sie ein willkommener Austausch war. Neben Bürgermeister Michael Esken waren auch Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, die Fachbereichsleiter Dirk Hildebrandt (Schule, Sport, Kultur), Patrick Bullermann (Jugend) und Barbara Menne (Soziales) sowie Frank Höwelhasse vom Gebäudemanagement Gesprächspartner.

 

„Heute bekommt Ihr offene, ehrliche und direkte Antworten“, hatte Moderator Thorsten Nöthling versprochen. Aber die Verwaltung nahm auch Anregungen mit. So zum Beispiel das fachliche Urteil eines regelmäßigen Nutzers der BMX-Bahn, der empfahl, auf Asphalt als Belag zu verzichten. „Das ist für die Sprünge, die wir machen, nicht so geeignet“, meinte er. Heribert Schönauer versprach, das in die weiteren Planungen mitzunehmen. Natürlich war auch der Klimaschutz ein Thema. Wenn man düstere Prognosen für 2050 lese, erscheine das noch weit weg. „Aber unsere Kinder sind dann Kinder“, machte eine Schülerin deutlich, dass für ihre Generation 2050 ein Zeitpunkt mitten in der Lebensplanung ist. „Wir müssen noch mehr dafür tun, dass auch jeder Einzelne in seinem alltäglichen Leben noch mehr für den Klimaschutz tut“, lautete ihre Forderung.

 

Mehr überdachte Fahrradständer, Enge in der Mensa zu den Stoßzeiten, die Preis- und Taktgestaltung im Busverkehr, die Ausstattung der Schulhöfe oder die Digitalisierung in den Schulen waren ebenfalls Themen, die den Schülerinnen und Schülern am Herzen lagen. Moderator Thorsten Nöthling musste sogar noch ein paar Minuten dran hängen, um alle Fragewünsche zu erfüllen. Auf seine Abschlussfrage, ob eine Fortsetzung gewünscht sei, gab es große Zustimmung. „Vielleicht setzen wir uns dann mal einen ganzen Nachmittag zusammen“, kündigte Bürgermeister Michael Esken an, den Dialog auf jeden Fall fortzusetzen und noch zu intensivieren.

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Patrick Bullermann
Fachbereich Jugend
Raum: 013 (EG)
Telefon: 05246 / 961-281
E-Mail: Patrick.Bullermann@verl.de