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Aktuelle Meldung

12. Juli 2019

Ideenschmiede für Skateranlage und Radcrossbahn

Rad

30 Jugendliche sind jetzt im Verler Sportzentrum zusammengekommen, um gemeinsam mit Fachplanern Ideen für die Neugestaltung der Skateranlage und der Radcrossbahn zu entwickeln. „Am liebsten hätten wir einen Pool“, waren sich viele Skaterinnen und Skater einig. Damit ist aber nicht etwa ein Swimmingpool gemeint. Im Skate-Jargon ist ein Pool, auch Bowl genannt, eine in den Boden eingelassene große Fläche zum Skateboard fahren.  

 

Die Skateranlage und die Radcrossbahn werden von den Jugendlichen in Verl intensiv genutzt und gut angenommen. Deshalb sollen sie auch aktiv an der Überplanung beteiligt werden. Und diese Gelegenheit nutzten sie gerne. Im Gespräch mit den Fachleuten nahmen sie zunächst die jetzige Gestaltung unter die Lupe und diskutierten, mit welchen Elementen die beiden Anlagen künftig noch attraktiver werden können. „Wir haben uns sehr gefreut, dass sich die Jugendlichen so engagiert und mit so vielen guten Ideen eingebracht haben“, sagt Patrick Bullermann, Leiter des Fachbereichs Jugend. Nicht nur die Anlagen selbst, sondern auch das Umfeld hatten die jungen Leute dabei im Blick. Vielfach geäußert wurde beispielsweise der Wunsch nach mehr Sitzgelegenheiten, größeren Mülleimern und einer Beleuchtung.  

 

Zu Gast war auch der ehemalige Profi-BMX-Radsportler Kai Schugk, der bereits 2012 in Zusammenarbeit mit den Verler Jugendfreizeiteinrichtungen die Radcrossbahn in Verl komplett überarbeitet hatte. „Ich finde es ganz toll, dass die Bahn hier in Verl so intensiv genutzt wird“, freute sich Schugk. Aber: „So eine Bahn hält natürlich nicht ewig. Sand und Erde werden mit der Zeit abgetragen und ausgewaschen“, erläuterte er. Anders als eine Skateranlage, die aus Beton und Stahl besteht, wird die hügelige Radcrossbahn in das Gelände modelliert und muss deshalb im Laufe der Jahre erneuert werden. Kai Schugk steuerte wertvolle Tipps bei, wie eine schnelle Crossbahn mit guten Sprunghügeln aussehen kann.  

 

Architektin Johanna Großelümern vom Büro Freiraumplanung Wolf wird alle Ideen der jungen Freizeitsportlerinnen und -sportler nun mit in die weiteren Planungen nehmen. Im nächsten Schritt werden die überarbeiteten Pläne mit den Jugendlichen diskutiert. Anschließend ist die Politik am Zuge und entscheidet über die Umsetzung.

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Patrick Bullermann
Fachbereich Jugend
Raum: 013 (EG)
Telefon: 05246 / 961-281
E-Mail: Patrick.Bullermann@verl.de
Thorsten Zietz
Fachbereich Jugend
Raum: 011 (EG)
Telefon: 05246 / 961-287
E-Mail: Thorsten.Zietz@verl.de