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Meldungsarchiv

29. November 2018

Zukunftsbahn kommt wichtigen Schritt voran

Bahn

Auf dem Weg zu einem Regionale-Projekt 2022 ist die Idee „Future Rail“ (deutsch: Zukunftsbahn) jetzt einen wichtigen Schritt vorangekommen: Das Entscheidungsgremium für die Regionale 2022 hat der geplanten Modernisierung der TWE-Strecke zwischen Verl und Hövelhof mit autonom fahrenden Zügen den sogenannten C-Status verliehen. Damit wird der Projektidee das Potenzial attestiert, ein Beitrag zum neuen UrbanLand Ostwestfalen-Lippe werden zu können. Der Beschluss fiel einstimmig. Nun steht die Weiterqualifizierung an.

 

Für Bürgermeister Michael Esken, der die Idee der autonom fahrenden Züge auf der TWE-Strecke gedanklich ins Rollen gebracht hat, ist der C-Status ein erster toller Erfolg. „Der einstimmige Beschluss des Entscheidungsgremiums für den C-Status zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Damit ist die  Projektidee in die erste Stufe des Beratungs- und Qualifizierungsprozesses der Regionale 2022 aufgenommen worden. Nun werden wir alles daran setzen, in der nächsten Qualifizierungsstufe den B-Status zu erlangen“, sagt er. Dem Projektteam um Esken gehören Vertreterinnen und Vertreter der Fachhochschule Bielefeld, der Gemeinde Hövelhof, des Kreises Gütersloh, des Verkehrsverbundes OWL, der TWE und der Stadt Verl an.  

 

Die Projektidee „Future Rail“ wurde als Teil der Projektfamilie „Flexible und bedarfsgesteuerte Mobilitätsangebote“ mit dem Schwerpunkt autonome Verkehre im UrbanLand-Board beraten. Auf der Grundlage des Projektsteckbriefes wurde eine Erstbewertung zum Regionale-Potenzial durch die OWL GmbH sowie eine Erstbewertung der Förderfähigkeit durch die Bezirksregierung Detmold erstellt. Auch Stellungnahmen des Verkehrs- und Umweltministeriums sind in die Bewertung eingeflossen. Außerdem wurden Empfehlungen formuliert, die die weitere Qualifizierung der Projektidee betreffen und Grundlage für die Erreichung des B-Status sind.  

 

Die Beratung über den B-Status wird voraussichtlich im November 2019 erfolgen. Für den B-Status muss in einer ausführlichen Projektbeschreibung auch die Realisierbarkeit nachgewiesen werden, inklusive eines Zeitmaßnahmen-Plans, einer Kostenschätzung und Meilensteinen bis zur Umsetzung.  Letzte Stufe ist der A-Status, der die Aufnahme als Regionale-Projekt bedeutet. Ziel des UrbanLand Ostwestfalen-Lippe ist es, die Erreichbarkeit in OWL durch intelligente Mobilitätsangebote zu verbessern. 

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Michael Esken
Bürgermeister
Raum: 105 (1. OG)
Telefon: 05246 / 961-101
E-Mail: Buergermeister@verl.de