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Meldungsarchiv

30. Oktober 2018

Grundstein für den Rathaus-Anbau gelegt

Grundstein Rathaus

Ein Jahr Bauzeit ist für die Erweiterung des Rathauses geplant. Anfang September haben die Rohbauarbeiten begonnen, im September 2019 soll alles fertig sein. Jetzt aber wurde erstmal die Grundsteinlegung gefeiert. Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern des Rates, der Verwaltung, beteiligter Firmen und der Nachbarschaft mauerten Bürgermeister Michael Esken, sein Stellvertreter Josef Dresselhaus, Architekt Karsten Schlattmeier und Personalratsvorsitzender Thomas Danzi eine Zeitkapsel ein.  

 

Das Rathaus wird bekanntlich um einen neuen Ratssaal, zusätzliche Büroräume sowie Archivflächen im Keller erweitert. Der neue Trakt schließt über eine Glasfuge als eigenständiger Bauteil an das vorhandene Gebäude an. Durch die Fassadengestaltung und Materialität wird sich der neue Baukörper bewusst vom bestehenden Rathaus abheben – so wie es auch schon der alte Ratssaal tat. 

 

Im Untergeschoss werden neben einem großflächigen Archiv (rund 200 Quadratmeter) auch Räume für Lüftungs-, Kälte- und Elektrotechnik untergebracht. Im Erdgeschoss entsteht der neue 240 Quadratmeter große Ratssaal, der für maximal 250 Sitzplätze ausgelegt ist. In den beiden Obergeschossen finden pro Ebene acht zusätzliche Büroräume mit insgesamt 440 Quadratmetern Platz.  

 

Der Anbau trage den wachsenden Aufgaben der Verwaltung und dem damit verbundenen Personalzuwachs Rechnung, sagte Bürgermeister Michael Esken. Die Erneuerung des Ratssaals war beim Umbau des Rathauses vor gut zehn Jahren bewusst außen vorgelassen worden. Doch bei der jetzigen Planung hatte der Rat beschlossen, den Saal den gewachsenen Anforderungen anzupassen und zu modernisieren und somit neu zu bauen. Ende Mai war daher mit dem Abbruch des alten Ratssaals begonnen worden. Der Neubau entsteht nun an gleicher Stelle.    

 

Die Zeitkapsel wurde mit drei aktuellen Tageszeitungen, einigen Planungsunterlagen, dem Einladungsschreiben für die Grundsteinlegung und einer Grußkarte des Bürgermeisters gefüllt. „Was ich da rein geschrieben habe, wissen nur die Sekretärin und ich“, meinte Esken schmunzelnd. Auch ein paar Münzen kamen mit hinein. „Aber nur Centstücke, denn das wird ein sehr sparsamer Bau“, betonte der Bürgermeister.  

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl