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Meldungsarchiv

23. Oktober 2018

Herbstprogramm: Lebensrealitäten von Frauen im Fokus

Herbstprogramm

„Stärke erkennen – stark handeln!“ Unter diesem Motto bieten die Gleichstellungsstellen im südlichen Kreisgebiet ein vielseitiges Herbstprogramm an. Von Ende Oktober bis Ende November gibt es an verschiedenen Orten zahlreiche Veranstaltungen, die die Vielfalt der Lebensrealitäten von Frauen zum Thema machen. Die Angebotspalette reicht vom Vortrag über Theater, Film, Ausstellung und Lesung bis hin zu Selbstbehauptungskursen.    

 

„Dass Frauen stark sind, daran besteht kein Zweifel“, meint die Arbeitsgruppe SÜD der Gleichstellungsstellen im Kreis. Aber der Blick in die Welt und auch auf manche Situation vor Ort erzähle immer noch eine andere Geschichte. Frauen zweifeln viel zu sehr an sich selbst. Frauen hinterfragen viel – das ist Chance und Hinderungsgrund zugleich. Es sei immer gut, wenn Frauen sich mit Frauen solidarisieren. Susanne Fischer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheda-Wiedenbrück: „Der Monat November ist nicht nur durch die dunkler werdende Jahreszeit geprägt, sondern auch durch viele Gedenktage, wie Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Frauen sind nach wie vor Opfer von Gewalt.“  

 

Unter dem Motto „Stärke erkennen – stark handeln!“ ist unter anderem die Publizistin Maria von Welser zum Thema „Wo Frauen nichts wert sind“ in Rheda-Wiedenbrück zu Gast. In Verl gibt die Autorin Jule Vollmer einen Einblick in ihre Kurzgeschichten. Der Kinofilm „Die göttliche Ordnung“ lenkt das Augenmerk auf die Vielfalt der Lebensrealitäten der Frauen. Und eine Austauschmöglichkeit gibt es zum Thema „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“. Verschiedene Selbstverteidigungs- und -behauptungskurse für Mädchen und Frauen runden das Angebot ab.

 

Das ausführliche Programm mit allen Veranstaltungen liegt in den Rathäusern zur Mitnahme aus und steht unten als PDF bereit.  

 

Bildzeile:

Laden zu einem vielfältigen Herbstprogramm ein: (v. l.) die Gleichstellungsbeauftragten Sabine Heethey (Stadt Verl), Barbara Fleiter (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Susanne Fischer (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Jutta Duffe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz), Andrea Buhl (Stadt Rietberg) und Inge Trame (Stadt Gütersloh).

Bildquellen: Stadt Gütersloh

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Sabine Heethey
Gleichstellungsstelle
Raum: 121 (1. OG)
Telefon: 05246 / 961-143
E-Mail: Sabine.Heethey@verl.de