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Meldungsarchiv

20. Juli 2018

Überschwemmungsgebiet Sennebach wird neu festgesetzt

Sennebach

Die Bezirksregierung Detmold hat für den Sennebach in den Kreisen Gütersloh und Paderborn das Überschwemmungsgebiet neu ermittelt und plant dieses durch eine Rechtsverordnung festzusetzen. Die Überschwemmungsgebietsverordnung vom 15. Juni 2001 und die preußische Festsetzung vom 29. September 1912 werden mit In-Kraft-Treten der neuen Festsetzung aufgehoben.  

 

Rechtsgrundlage für die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten ist § 76 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit § 83 Abs. 2 Landeswassergesetz NRW (LWG). Gemäß § 83 Abs. 2 LWG ist die Öffentlichkeit im Wege einer Auslegung der neuen Ausweisung zu beteiligen und ihr so die Möglichkeit zu geben, sich über das Überschwemmungsgebiet und die sich durch die Festsetzung ergebenen Rechtsfolgen zu informieren.  

 

Der Entwurf der ordnungsbehördlichen Verordnung liegt zusammen mit den Planunterlagen des ermittelten Überschwemmungsgebietes (Blattschnitte, Übersichtskarte und Erläuterungsbericht) im Rathaus der Stadt Verl, Fachbereich Tiefbau, Zimmer 214, Paderborner Straße 5, in der Zeit vom 20. Juli bis einschließlich 19. September 2018 aus und kann dort zu den folgenden Zeiten eingesehen werden:

 

Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr

Montag bis Mittwoch von 14 bis 16.30 Uhr

Donnerstag von 14 bis 17.30 Uhr.    

 

Darüber hinaus ist eine Einsichtnahme in die Unterlagen mit einer individuellen Terminabsprache möglich. Ansprechpartner hierfür ist Bernd Meißner, Tel. (05246) 961-231, E-Mail: bernd.meissner@verl.de.  

 

Die Unterlagen sind während der Auslegung auch über das Internet unter diesem Link einsehbar.  

 

Stellungnahmen zur Festsetzung der neuen Ausweisung können bis zwei Wochen nach Ablauf der öffentlichen Auslegung, d.h. bis einschließlich 2. Oktober 2018 (24 Uhr - Poststempel der Behörde) bei der Stadt Verl, Der Bürgermeister, Paderborner Straße 5, 33415 Verl oder bei der Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold unter Angabe des Überschwemmungsgebietes schriftlich oder zur Niederschrift eingereicht werden. 

 

Die Erhebung einer fristgerechten Stellungnahme setzt voraus, dass eine sachgerechte Begründung aus ihr hervorgeht, zudem muss sie den Namen und die vollständige Anschrift der/des Stellungnehmenden enthalten und unterschrieben sein. Stellungnahmen ohne diesen Mindestinhalt sind nicht zulässig.  

 

Stellungnahmen, die per E-Mail abgegeben werden, können gemäß § 3a Abs. 2 Nr. 2 VwVfG NRW nur dann berücksichtigt werden, wenn sie der Versandart nach § 5 De-Mail-Gesetz entsprechen (Benutzung einer sogenannten De-Mail-Adresse). Diese Stellungnahmen können an die E-Mail-Adresse poststelle@brdt.nrw.de-mail.de gesendet werden.  

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl

Bernd Meißner
Fachbereich Tiefbau
Raum: 214 (2. OG)
Telefon: 05246 / 961-231
E-Mail: Bernd.Meissner@verl.de