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Meldungsarchiv

31. Juli 2017

Bürgermeister lobt Einsatz aller Beteiligten

Bürgermeister Michael Esken

Das Team des Verler Bauhofes hat in den vergangenen Tagen ganze Arbeit geleistet und einen großen Teil der Sturmschäden an den Straßen und Plätzen inzwischen beseitigt. Dennoch wird das verheerende Unwetter vom 19. Juli sicher vielen Verlerinnen und Verlern noch lange in Erinnerung bleiben. Auch Bürgermeister Michael Esken, der den Gewittersturm auf dem Festivalgelände der Reihe „Mittwochs in“ der Werbegemeinschaft hautnah miterlebt hat, steht noch immer unter dem Eindruck der Erlebnisse. In einer persönlichen Nachbetrachtung zieht er Bilanz. 

 

„Der Stadtkern erlebte in einem Radius von etwa drei Kilometern einen Gewittersturm, der weder in der Dimension vorhersehbar noch in der Erinnerung älterer Bürgerinnen und Bürger präsent war. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich eine Sturmfront quasi aus dem Nichts gebildet“, schildert Esken den Abend. „Die Bilder des Geschehens waren in den Medien präsent. Doch was Bilder nicht ausdrücken können, das sind die persönlichen Empfindungen, die ich gemeinsam mit drei Mitgliedern der Werbegemeinschaft sowie zwei Technikern auf dem Gelände der Volksbank erlebte“, so Esken weiter.

 

Bei Einsetzen des  Regens suchte die Gruppe unter einem Pagodenzelt Schutz. „Dann, quasi ohne Vorankündigung, brach der Sturm herein. Wir hielten das Zelt fest, hoben kurz mit diesem vom Boden ab und sahen nur noch eine weiße Wand aus Hagel und Sturm. Schwer zu beschreiben sind die Emotionen, dieses noch nie erlebte Gefühl, einem Sturm nahezu ausgeliefert zu sein. Für uns ging es am Ende glücklich aus, wir waren nass, aber nicht verletzt“, erinnert sich der Verwaltungschef. Die junge Sängerin der Band „Daily Business“, die an diesem Abend die Reihe „Mittwochs in“ eröffnen sollte, hatte leider nicht so viel Glück: Sie wurde verletzt und musste ins Krankenhaus. „Dennoch: Insgesamt hätte es für uns alle viel schlimmer kommen können, lässt sich das Gefühl direkt nach der Sturmfront sicher zutreffend beschreiben“, so Esken.  

 

Nach dem kurzen Aufräumen auf dem Platz erlebte der Bürgermeister in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr mit, wie professionell eine ehrenamtliche Feuerwehr arbeitet, wenn es darum geht, anderen zu helfen. „Mitarbeiter des Bauhofes waren bereit, sofort aus der Freizeit heraus mit anzupacken. Herbeigerufene Firmen halfen genauso wie die Feuerwehren aus Nachbarstädten. Bis in die Nacht habe ich die Feuerwehrleute begleitet, die immer wieder durchnässt von ihren Einsätzen kurz zu einer kleinen Pause im Feuerwehrgerätehaus erschienen.“  

 

Auch an den Tagen danach gab es allerorten noch viel zu tun. „Ich konnte mich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen und das gesamte Team im Rathaus sowie in den Außenstellen verlassen. Es erfüllt mich mit Stolz, hier als Verwaltungschef Bürgermeister sein zu dürfen“, zieht Michael Esken Bilanz. Und stellt fest: „Ich bin froh, dass die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, durchweg den Einsatz aller Beteiligten gelobt haben. Diesem Lob schließe ich mich mit einem aufrichtigen Dank sehr gerne an! Auch die privat betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben aufgeräumt und instandgesetzt. Sie haben ebenfalls ein dickes Kompliment verdient.“  

 

Bildquellen: Pressestelle der Stadt Verl

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Verl