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29. Juli 2017
06:00 Uhr

Radreise auf dem R1 von Frankreich bis in die Niederlande

Im Verlauf unserer Radtouren stoßen wir immer wieder auf Abschnitte des Eurovelo-Radnetzes. Die Loire-Radtour oder die Donau-Radreise verlaufen auf Abschnitten des Eurovelo 6, der vom Atlantik bis zum schwarzen Meer verläuft. Es gibt einen weiteren Europäischen Fernradweg, der zwar nicht zum geförderten Eurovelonetz gehört, den aber den eigentlich alle Radler in der Region kennen sollten, da er quer durch Ostwestfalen verläuft - den R 1. In den 1980er Jahren entstand zunächst zwischen der holländischen Grenze und Höxter der Westfalen-Radweg R1mit einer Länge von 275 Kilometern. Zu dieser Zeit hätte sich kein Mensch träumen lassen, dass man heute auf dem größten Teil der gut 3.500 km langen Strecke zwischen der Kanalküste und St. Petersburg in Russland nahezu ohne Paß- und Zollkontrollen radeln kann. Lediglich bei Grenzübertritt nach Russland benötigt man noch Pass und Visum. Die erste Erweiterung des Westfalenradweges über die Grenze hinaus verlief westwärts. Seit 25 Jahren kann man auf dem Europaradweg R1 zwischen der Kanalküste und der niederländisch-deutschen Grenze durch Frankreich, Belgien und die Niederlande radeln. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass das Projekt R1 zu starten und in den nächsten Jahren so viele Etappen wie möglich anzubieten. Lernen Sie entlang dieses ältesten europäischen Fernradweges Natur und Kultur von insgesamt neun europäischen Ländern kennen. Wir starten an der französischen Kanalküste bei Calais und radeln in 8 Tagen die knapp 650 Kilometer bis zur niederländischdeutschen Grenze bei Zwillbrock. Die Route verläuft durch Frankreich, durch Flandern in Belgien und durch die Niederlande. Hier geht es zunächst entlang der Künste und dann immer ostwärts quer durchs Land. Die Etappen sind durchschnittlich ca. 80 Kilometer lang, es gibt aber auch mal etwas längere und natürlich auch einige kürzere Abschnitte. Die Radwege auf diesem Teilstück des R1 sind gut ausgebaut und nennenswerten Steigungen sind nicht vorhanden. Es gibt übrigens nicht den R1 als ausgeschilderten Radweg. Dieser Europaradweg nutzt regionale Radwege mit lokalen Beschilderungen, so dass es fast nirgendswo spezielle Schilder für den R1 gibt. Trotz fehlender einheitlicher Beschilderungen ist er einer der bekanntesten Radwege quer durch Europa, zumal seine Anfänge in der Zeit des Eisenern Vorhanges liegen und er als einer der ersten Radrouten den Westen mit dem Osten Europas verbunden hat. Heute erscheint er nicht mehr auf der Karte der Eurovelo Routen, der europäischen Radrouten. Gerade auf Grund seiner Bedeutung für ein Zusammenwachsen von West und Ost und seiner rund 30 Jahre zurückliegenden Anfänge haben wir speziell diesen Radweg für eine Radreise in Etappen quer durch Europa gewählt. Diese Etappen werden von London bis nach St. Peterburg führen. Leistungen: Hinreise nach Calais und Ruckfahrt ab der deutsch-/ niederländischen Grenze mit einem modernen Reisebus mit Klimaanlage/Toilette Fahrradtransport der eigenen Rader im Spezialanhänger auf der Hin- und Ruckreise. Leihfahrräder möglich. Gepäcktransport von Hotel zu Hotel (keine Busbegleitung) 8 x Übernachtung/Frühstück in Zimmern mit Dusche oder Bad/ WC in Gasthöfen oder Mittelklassehotels Hotels der 3- und 4- Sterne-Kategorie Radreisebegleitung wahrend der gesamten Reise und örtliche Führungen Insolvenzversicherungsschutz gemäß §651k BGB. Mindestteilnehmerzahl 12 Personen. Bei Nichterreichen kann die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Beginn abgesagt werden.
Ort: Frankreich
Ansprechpartner: Droste-Haus / www.droste-haus.de
Veranstalter: Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V.
Homepage: http://www.droste-haus.de